Benefizkonzert des Gesangvereins Obermünstertal mit Krippenspiel der Spielweg-Grundschule füllte den Gemeindesaal Don Bosco.

Hatten viel Erfolg: Die Grundschüler der Spielwegschule mit ihrem Krippenspiel Foto: Eberhard Gross
MÜNSTERTAL. Eine eindrucksvolle Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit bot der Gesangverein Obermünstertal bei seinem Benefizkonzert, verbunden mit einem Krippenspiel durch die Grundschüler der Spielwegschule. Zahlreiche Interessenten wohnten der Veranstaltung bei, mit deren Erlös die Schule sowie der Helferkreis Münstertal unterstützt werden sollen.
Eigentlich sollte es wieder ein adventliches Benefizkonzert mit Krippenspiel unter freiem Himmel werden, doch das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung, so dass sich der Obertäler Gesangverein als Veranstalter kurzfristig entschloss, in den Gemeindesaal des Kindergartens Don Bosco auszuweichen. Die Veranstaltung war trotzdem sehr gut besucht und wurde zu einem Erfolg, auch wenn auf die „echten“ Tiere verzichtet werden musste. Maria und Josef mit der Krippe waren jedoch dabei. Der Besucherandrang war sehr groß, weshalb die Sitz- und Stehplätze kaum ausreichten, um alle Interessenten aufzunehmen, unter denen sich auch Bürgermeister Rüdiger Ahlers befand.
Das Startzeichen für die besinnliche Feier gaben die Alphornfreunde Münstertal auf ihren langen und schwer zu spielenden Instrumenten. Im Saal selbst eröffnete die Gruppe Old Montana mit dem Satz „Alle Jahre wieder“ das Unterhaltungsprogramm, während Hermann Nein im Namen des Gesangvereins die Besucher willkommen hieß. Die Obertäler Sänger präsentierten sich unter der Leitung ihres Dirigenten Werner Salm mit verschiedenen Weihnachtsliedern, darunter mit der „Hymne an die Nacht“, dem Satz „Vor langer Zeit in Bethlehem“ oder dem „Ave Maria Glöcklein“ mit Werner Salm als Solisten. Der Sänger Tobias Jansen sprach die verbindenden Texte zu den einzelnen Liedvorträgen und führte durch das Programm.
Mit zum unterhaltsamen Spätnachmittagsprogramm zählte auch wieder das Krippenspiel „Der kleine Engel“ der Schüler der Grundschule Spielweg. Unter der Regie und Gitarrenbegleitung von Schwester Klara vom Kloster St. Trudpert und der Lehrerin Maren Kästle sangen und spielten die jungen Akteure ihre Rollen engagiert und zeigten sich dabei sowohl schauspielerisch als auch gesanglich von ihrer besten Seite. Als der auf dem Weg nach Bethlehem und der Suche nach Frieden verloren gegangene kleine Engel schließlich mit einem Geschenk doch noch an der Krippe wieder auftauchte, war die Erleichterung allenthalben groß. Verdienter Beifall war der Lohn an die jungen Schauspieler und Sänger.
Auch bei ihrem zweiten Auftritt unterhielten die Obertäler Sänger die Gäste mit vorweihnachtlichen Weisen, darunter mit dem Satz „Das große Wunder“ mit Gerhard Muckenhirn als Gesangssolist oder dem gern gehörten „Ave Maria“. Ein Novum bei einigen Vorträgen war die Mitwirkung von etwa einem Dutzend jungen sangesfreudigen Männern, die sich auf Initiative von Denis Arheit bereit erklärt hatten, an diesem Auftritt mitzuwirken, wobei der Verein hofft, dass sie auch künftig dabei bleiben werden. Diese Verstärkung machte sich positiv bemerkbar bei den Chören „Sage wo ist Bethlehem“ (begleitet von Old Montana) und „A Weihnacht wie es früher war“, womit sich die Sänger verabschiedeten, jedoch erst nach einer Zugabe entlassen wurden.
Nachdem sich auch der Nikolaus eingefunden und die Kinder beschenkt hatte, unterhielten die Musiker von Old Montana noch mit gern gehörten Melodien.
Der Gesangverein Obermünstertal wird zusammen mit dem Projektchor bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf dem Rathausplatz Münstertal am Sonntag, 9. Dezember, um 12.30 Uhr zu hören sein.
© Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der BZ vom Fr, 07. Dezember 2018 – Autor: Eberhard Groß
